Die Risiken einer Bankenpleite – Viele Menschen glauben, dass Ihr Geld bei einer Bank sicher ist.
Zumindest bis 100.000,- Euro, durch den Einlagensicherungsfonds, oder?
Das Bundesfinanzministerium schreibt unter anderem zu den Kernelementen der Einlagensicherungsrichtlinie (Auszug):
„Finanzierung: Jedes Land in der EU muss seine eigenen Einlagensicherungsfonds aufbauen. Die nationalen Fonds sollen grundsätzlich mit 0,8 Prozent der national gesicherten Einlagen ausgestattet werden.„
Solange nur eine einzelne, nicht so große Bank insolvent ist (Bankenpleite), könnte die minimale Einlage im Einlagensicherungsfonds zur Rettung reichen, das ist wahr. Wenn es aber zu viele Bankenpleiten auf einmal geben sollte, weil die Bankenpleiten durch ein verbreitetes Verhalten oder ein strukturelles Problem verursacht werden, wäre der Einlagensicherungsfonds überfordert. Um die Stabilität des FIAT-Geldes Euro aufrecht zu erhalten und eine weitere Finanzkriese abzumildern, wurde ein Joker für die Bundesregierung geschaffen. Der Einlagensicherungsfonds zahlt nur bei Bank-Insolvenz, nicht bei einer Schieflage.
Im KWG § 46g Kreditwesengesetz (Auszug) steht: „Wenn wirtschaftliche Schwierigkeiten bei Kreditinstituten zu befürchten sind, kann die Bundesregierung anordnen, dass Banken schließen.“
Auch ohne Bankenpleite würde das bedeuten: Kein Geld am Schalter, Geldautomat oder über Onlinebanking, wie es z.B. in Zypern und Griechenland bereits geschah.

Fakt ist, wenn sie Geld auf ein Bankkonto einzahlen, sind sie Gläubiger und die Bank Schuldner. Wenn bei dieser Bank eine Schieflage zu befürchten ist, kann durch Anordnung der Bundesregierung mittels KWG § 46g die Auszahlung ihres Geldes dort auf unbestimmte Zeit verhindert und somit bis zum Totalverlust enteignet werden, bis diese Bank gerettet ist, ohne den Einlagensicherungsfonds zu belasten.
Da es in den letzten Jahren mehrere Bankenpleiten gegeben hat, sowohl in Deutschland / EU, als auch in den USA und ein Bank Run in Zeiten von Online-Banking rasend schnell erfolgt, vertrauen wir Banken nur überschaubare Liquidität an.
Man kann zwar im Geschäftsleben nicht ganz auf Banken verzichten, aber das Risiko vor der Banklenpleite lässt sich durch Verteilung der Liquidität auf verschiedene Bankkonten bei verschiedenen Banken in verschiedenen Ländern innerhalb und auch außerhalb der EU sinnvoll verringern.
Wir haben selbst verschiedene Geschäftskonten getestet und können diese empfehlen:
Qonto – Der Hauptsitz der Qonto SA befindet sich in Paris, Frankreich. Für den deutschen Markt ist das Unternehmen mit einer Zweigniederlassung in Berlin vertreten. Wir versenden mit Qonto sogar E-Rechnungen ohne Aufpreis und sparen uns so unnötige Software-Abos.
Finom – Der Hauptsitz des Fintech-Unternehmens Finom liegt in Amsterdam, Niederlande. In Deutschland betreibt das Unternehmen zudem eine Zweigniederlassung in Berlin.
Revolut – Für den deutschen Markt ist das Unternehmen mit einer Zweigstelle in Berlin vertreten, während die globale Zentrale der Muttergesellschaft in London (Großbritannien) liegt. Falls sie Europas führende Digitalbank Revolut noch nicht kennen, klicken sie für weitere Infos hier.
Wenn sie die obigen Links anklicken und so ebenfalls dort ein Konto eröffnen, bekommen sie und wir eine kleine Prämie und sie können in Ruhe und kostenfrei (durch Ihre Willkommens-Prämie) die Leistungsfähigkeit dieser Konten testen.
Unser Fazit: Alle drei haben unterschiedliche Stärken und ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis für Geschäftskonten als klassische Filial-Banken.
TIPP: Einfach mal alle testen und Liquidität schon aus Sicherheitsgründen vor kommenden Bankenpleiten unbedingt sinnvoll auf verschiedene Einlagensicherungsfonds verteilen.
Um jetzt Antworten auf Ihre individuellen Fragen zu bekommen, einfach Kontakt aufnehmen und schon sehr bald sind sie etwas schlauer.